dr–ben Logo oberer Teil   english language services oberer Teil    
dr–ben Logo unterer Teil   english language services unterer Teil  
             
 
             
    Vita: Ben Hemmens   Geschichte  
fragen-und-antworten-symbole  

Selbständiger Übersetzer, Lektor & Trainer
(seit April 2002)
Da diese ganze Website sich um meine Tätigkeit als Übersetzer etc. dreht, stelle ich hier keine lange Geschichte hin!


Obmann des Vereins ARGUS Steiermark – Die Radlobby
(April 2002–Mai 2008)
ARGUS ist ein Verein, der sich fürs Radfahren im Alltag einsetzt. Abgesehen von der Sache selbst, hat mir das Engagement für ARGUS logoARGUS viel interessante und nützliche Erfahrung gebracht, in Bereichen wie: Berichte und Stellungnahmen auf Deutsch verfassen; mit ZiviltechnikerInnen, Beamten und PolitikerInnen verhandeln; Interviews geben; Drucksachen gestalten, usw. Sechs Jahre waren dann doch genug. Interessant ist auch die Verbindungsfunktion zum europischen Dachverband ECF (European Cyclists' Federation, www.ecf.com, die ich nach wie vor für ARGUS Österreich wahrnehme. Auch an und für sich trockene Sitzungen machen mehr Spaß, wenn die TeilnehmerInnen aus beinahe 40 Ländern kommen.


Englischtrainer
(im freien Dienstverhältnis)
für Berlitz Austria GmbH, Zentrum Graz.
(März 2000–Juni 2002)
Meine Zeit bei Berlitz war eine sehr interessante Abwechslung von der vorherigen Tätigkeit als naturwissenschaftlicher Forscher. Ich arbeite sehr gerne als Englischtrainer. Dadurch lernte ich auch die Strukturen und Ausdrücksmöglichkeiten meiner eigenen Sprache viel bewusster kennen, was ich fürs Übersetzen sehr hilfreich finde. Auch, dass ich im Aussendienst viele steirische Unternehmen von innen erleben durfte, war sehr spannend und brachte mich erst auf die Idee, dass es eine Marktnische für mich als selbständigen Sprachdienstleister geben könnte.
Berlitz
Berlitz Lehrergewerkschaft (Japan)


Vertragsassistent in Graz
am Institut für Pharmakologie und Toxikologie der Karl–Franzens–Universität; Arbeitskreis Univ.–Prof. Dr. Bernd Mayer;
(Dezember 1995–Juli 2000)
Fachgebiet Enzymologie der Stickoxid (NO)–Biosynthese

uni graz logoIch hatte das Glück während dieser Jahre in einem Themengebiet zu arbeiten, das Mittelpunkt vieler Aktivität und vielen Interesses war. Im Jahr 1998 wurde der Nobelpreis für Medizin für die Entdeckung vergeben, die alles ausgelöst hatte, nämlich die, dass NO (Stickoxid) als physiologisches Signal wirkt (also vom Körper selbst hergestellt wird). Ich arbeitete an ein paar Aspekten des Aufbaus und der Funktion des Enzyms, das die Synthese von NO katalysiert.

Auch wenn ich ein paar brauchbare Originalarbeiten produzierte (z.B. diesen Artikel über Zink in NO–Synthase), blieb mein Output als Forscher doch recht bescheiden. Dabei hatte ich die besten Leute im Fach kennengelernt und konnte erkennen, dass die in einer etwas anderen Liga unterwegs waren als ich. Mehr Erfolg hatte ich bei diversen Schreibarbeiten, wie Reviewartikeln und der Korrektur von Manuskripten für KollegInnen. Langsam reifte also die Entscheidung, die Forschungslaufbahn zu verlassen und eine andere Tätigkeit zu suchen, die vieleicht mit Schreiben und Naturwissenschaft zu tun haben würde. Diese Geschichte ist in 3 Artikeln nachzulesen, die ich Anfang 2003 für "Science's Next Wave" (jetzt "Science Careers) geschrieben habe.

Postdoc in München
am Hämatologikum des GSF–Forschungszentrums für Umwelt und Gesundheit
(1993–1995)
Die GSF (ursprünglich:gsf logo Gesellschaft für Strahlenforschung) wurde inzwischen in "Helmholtz Zentrum München" umbenannt. Ich hatte ein Stipendium im Rahmen des damaligen "Human Capital and Mobility" – Programms der EU. Neben der wissenschaftlichen Tätigkeit und im Rückblick fast wichtiger als diese war, dass ich dort (überraschend leicht) Deutsch lernte. Kurz vor dem Ende schaffte ich eine "Eins " beim Kleinen Deutschen Sprachdiplom.


Ph.D.–Arbeit in Dundee
am Biochemie–Institut der Unversität Dundee, Schottland.
(1988–1993)
Meine Doktorarbeit hatte mit einem großen Protein zu tun, auf dem in höheren Organismen die ersten 3 Enzyme der Pyrimidin–Biosynthese untergebracht sind. Das Monster war physikalisch sehr schwer zum handhaben, wollte meistens bei jenen University of Dundee logoKonzentrationen nicht in Lösung bleiben, die für diverse Methoden notwendig gewesen wären. Also gestaltete sich die Arbeit als Suche nach irgendwelchen Messungen, die mit dem Ding technisch machbar waren. Das brachte viele Erfahrungen mit verschiedenen chemischen und physikalischen Techniken (und ihre Anforderungen ans Probenmaterial), aber auch viel Frust. Am Ende reichte es dann doch für eine Doktorarbeit und ein paar Papers. Meine Prüfer lobten die Dissertation als sehr gut geschrieben. Naja, wenigstens das konnte ich beeinflussen, dachte ich. Aber es war ein kleiner Hinweis, dass meine wahre Begabung vielleicht eher im Schreiben als im Forschen liegen könnte.
Das Institut, nebenbei bemerkt, ist eines der führenden Forschungszentren in Großbrittanien. Als Proteinchemiker befand ich mich dort thematisch ein wenig abseits des Mainstreams und konnte nicht so direkt davon profitieren, es war trotzdem eine sehr interessante Umgebung, in der man viele der besten biochemischen ForscherInnen der Welt erleben konnte. Organisatorisch gehörte mein Labor zur Protein Phosphorylation Group von Philip Cohen (inzwischen Sir Philip). Wir hatten auch viele prominente Gastvortragende; zum Vergessen waren einige, unvergesslich waren u.a. Syd Brenner und R.J.P. Williams (siehe eines seiner Bücher bei Amazon). Ganz am Anfang, in London Ende 1988, habe ich den in Österreich geborenen Max Perutz erlebt, der die Anwendung der Röntgen–Diffraktionskristallografie zur Strukturbestimmung biologischer Makromoleküle entwickelte (Watson und Crick waren seine Studenten; weniger berühmt wurde John Kendrew,Dundee– City of Discovery Logo der mit ihm die ungleich schwierigeren ersten Proteinstrukturen löste).
Dundee befindet sich übrigens in einer spektakulär schönen Lage an der Nordsee. Und von dort aus bin ich nach Long Morn, nahe Elgin, geradelt, um beim Rahmenbauer Charlie Ralph (bei diesem Link ganz nach unten scrollen) mein "Alves" Tourenrad zu bestellen.


B.A.(Mod.) in Naturwissenschaften (Biochemie)
am Trinity College, Dublin
(1984–1988)
Aus historischen Gründen long room pictureheisst mein Grad B.A.(Mod.), was für ein naturwissenschaftliches Studium ein wenig komisch aussieht. Das Bild zeigt das Long Room der alten Bibliothek. Das Biochemie–Institut könnte eher als Ostberliner Plattenbau durchgehen und gehört zu den wenigen Schandflecken des sonst sehr schönen Campus; mit seinen Grünflächen und Höfen eine Oase mitten in der Stadt. Herzstück der Uni ist die Bibliothek, die den Status einer Copyright Library hat, also ein Exemplar von jedem in Irland und dem UK veröffentlichten Buch bekommt. Ich habe sich nicht alle gelesen.


Mount Temple Comprehensive School, Dublin
(1979–1984)
Schulabschluß in Englisch, Mathematik, Deutsch, Chemie, Gälisch, Biologie, Französisch u. Physik. Die Schule hatte in der damaligen Bildungslandschaft eine gewisse Pionierstellung, weil sie sich Anfang der 70er auf Basis dreier ehemaligen evangelischen Privatschulen erfolgreich in eine konfessionell und geschlechtermässig gemischte, gebührenfreie Gesamtschule umgegründet Mount Temple Clockhatte. Pädagogisch herrschte so etwas wie Aufbruchstimmung, und ich konnte von mehreren hochmotivierten und genialen LehrerInnen quer durch das Fächerspektrum profitieren. Am Ende bekam ich (in der streng zentralsierten staatlichen Abschlussprüfung) gleich gute Noten bei den Sprachen wie bei den anderen Fächern. Vor allem wurden mir Zugänge zu Literatur und Geschichte vermittelt, die, wie ich später feststellen würde, bei vielen Kollegen in den Naturwissenschaften fehlten. Die berühmtesten Alumni schätzten eher den Proberaum als den Unterricht; in meinem Jahrgang befand sich der – leider kürzlich verstorbene – Autor Christy Nolan (Nachruf im "Economist". Sein Buch Under the Eye of the Clock handelt von seiner Zeit in der Schule; der Name kommt vom kleinen Uhrturm (Bild).


In Dublin, Irland, geboren
(1966)
Ich bin im "Rotunda"–Krankenhaus zur Welt gekommen. Das "Rotunda" wurde in 1745 als eines der ersten spezialisirten Lehrkliniken für Geburtsheilkunde gegründet. Der beste Film über eine Geburt in Dublin ist natürlich "The Snapper", nach dem Buch von Roddy Doyle. Diese findet auch im Rotunda statt, und frisch gebackener Opa Dessie Curley (gespielt von Colm Meany) porterhouse logogönnt sich ein Pint in Conway's of Parnell Street, gegenüber vom Spital (mit unvergesslicher Mimik). (Im Buch heisst er übrigens Jimmy Rabbitte Sr.) Wenn ich heuzutage in Dublin einen Durst verspüre, zieht's mich aber eher zum Porterhouse dessen dortselbst gebraute, fein duftende Gerstensäfte ich den Produkten der Großkonzerne jederzeit vorziehe.



Zum Feedbackformular

    • Vita B. Hemmens
 • Wie alles–
    begann(1)

 • Wie alles–
    begann(2)

 • Wie alles–
    begann(3)
 
   
Häufig gestellte Fragen  
 • Was ich mache
 • Fachgebiete
 • Zeit & Kapazität
 • Abläufe
 • Auftrags–
    Checkliste

 • Extras
 • Andere
    DienstleisterInnen
 
   
Übersetzungsqualität  
 • Übersicht
 • Verwendungs–
    zweck I

 • Verwendungs–
    zweck II

 • Qualifikationen
 • ÖNORM EN 15038
 • Prüfen lassen!
 • Sach-verständig!
 • Checkliste
    Übersetzungsbüros
 
   
Technisches  
 • Software
 • Tour de Büro
 
   
Sprachliches  
 •  Keine Hexerei
 • Elemente des
    Sprache-Lernens

 • Ausgangs–
    & Endpunkte
 
   
Rahmenbedingungen  
 • Preis-Fragen
 • Haftung
 • PartnerInnen
 • Urheberrecht
 • Gewerberecht
 • "Freie
    Dienstverhältnisse"