dr–ben Logo oberer Teil   english language services oberer Teil    
dr–ben Logo unterer Teil   english language services unterer Teil  
             
 
             
    Qualifikationen  Selten gestellte Fragen
(Übersetzungsqualität)
 
fragen-und-antworten-symbole  

Wie qualifizieren sich ÜbersetzerInnen?
Die einfache Antwort ist – auf vielfältige Art und Weise. Bei praktisch allen ÜbersetzerInnen spielen sowohl die formale Ausbildung als auch informell, eigenständig erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten eine große Rolle.

Sprachlich
Weil die meisten Leute immer am besten in ihre Muttersprache als Zielsprache übersetzen können, können wir sagen, dass die Übersetzerausbildung jedenfalls sehr früh beginnt – in der Privatschule Mama. Ein Sprachstudium ist gut, aber bedeutet erstens nicht zwingend, dass jemand wirklich die Sprache sehr gut sprechen kann. Oft verbringen Sprachstudenten gerade mal ein Jahr in einem Land, wo die Sprache gesprochen wird. Das reicht nicht aus, um aus dieser Sprache sehr gut übersetzen zu können. Zweitens beschäftigen sich Sprachstudenten inhaltlich am ehesten mit Literatur und nicht so sehr mit anderen Themengebieten. Ein Übersetzerstudium kommt dem Ideal viel näher, weil da die Sprachkompetenz an sich sehr gefordert wird und auch in viele verschiedene Fachgebiete eingeführt wird. Aber am Ende hängt die Perfektion in einer Zweitsprache davon ab, wie lange jemand im Land lebt, wo diese Sprache gesprochen wird; wie viele Funktionen er oder sie in dieser Sprache ausüben musste (Schreiben, Verhandeln, Präsentieren...); in wie vielen Genres er oder sie in der Sprache gelesen hat (Zeitungen, Fachzeitschriften, Alltag, Belletristik...).
Hier sind Stufen sprachlicher und textlicher Kompetenz entscheidend, die oberhalb der meisten Prüfungen und Messmethoden liegen. Zum Beispiel kann ich Deutsch entsprechend der obersten Stufe (C2) des Gemeinsamen Europäische Referenzrahmens (CEF) sprechen und schreiben. Wenn ich mich nur elendiglich zusammenreisse, bestehe ich jede Deutschprüfung. Den Job von meinem Freund, der als leitender Redakteur in einem Nachrichtenmedium arbeitet, könnte ich aber nie und nimmer machen. Ich staune über die Leichtigkeit, mit der er Inhalte organisiert und aus dem Handgelenk heraus Meldungen schreibt, die keine Überarbeitung mehr brauchen. Was er in einer Stunde schreibt – das bringe ich mit Mühe und Not in einem Tag zusammen, aber nur was die inhaltliche Komprimierung angeht. Vom Stil und von der Lesbarkeit her hinkt meine Version noch meilenweit hinter seiner. So gut kann ich nur in meiner Muttersprache arbeiten – Englisch. Aber diese Meisterschaft ist es, die eine Übersetzerin oder ein Übersetzer in der Zielsprache für viele Zwecke braucht.

Fachlich
"Die Sache verstehen" heißt auch, dass das Verhältnis des Übersetzers / der Übersetzerin zum Fachgebiet von Relevanz ist. Wenn sie eine perfekte technische Übersetzung wollen, muss der/die ÜbersetzerIn wie ein/e gute/r TechnikerIn denken. Am einfachsten zu diagnostizieren ist das, wenn er oder sie tatsächlich eine technische Ausbildung und/oder Erfahrung hat. Da sind für mich meine Ausbildung und Berufserfahrung als Biochemiker bei chemischen oder medizinisch–pharmazeutischen Angelegenheiten direkt von Vorteil. Bei Fahrzeugtechnik, zum Beispiel, weniger direkt – aber mein naturwissenschaftlicher Hintergrund erleichtert mir schon den Zugang dazu.
Eine formale Fachausbildung ist allerdings nicht der einzige Weg. Es wäre weder fair noch richtig von mir – der ich meine ganze Sprach– und Übersetzungskompetenz informell erworben habe – anderen KollegInnen, die umgekehrt die formale Ausbildung als ÜbersetzerInnen haben, sich aber das technische Fachwissen auf eigene Faust erarbeitet haben, die Befähigung pauschal abzusprechen. Das erstens. Und zweitens geht es hier nicht nur um eine statische Ansammlung von Fachwissen, die man mit sich herumträgt, sondern um die Fähigkeit, sich schnell in eine neue Materie einzuarbeiten und sich davon einen Begriff zu machen.

Übersetzerisch
Besondere Fähigkeiten sind für die Arbeit des Übersetzens an sich auch nötig. Recherche ist sehr wichtig. Man muss sich entscheiden, welche Begriffe zu recherchieren sind und diese dann abarbeiten. Die Recherche muss schlüssige Ergebnisse liefern. Wörterbücher helfen da weniger als Texte aus einem verwandten Themengebiet aus der richtigen Welt, das heißt: fortgeschrittenes Googeln... Und dann ist bei der eigentlichen Textarbeit die Fähigkeit wichtig, sich verschiedene mögliche Interpretationen von Sätzen vorzustellen und diese so zu hinterfragen und abzuwägen, dass man meistens auf die Richtige kommt. Das sind Denkmethoden, die kaum kodifizierbar sind und von keinem Studium garantiert vermittelt werden können. Beim Überarbeiten muss man in der Lage sein, den Text noch einmal im Lichte des Originals und des Übersetzungszwecks nüchtern, ohne Eitelkeit bezüglich der eigenen Formulierungen zu betrachten.
Am Ende ist dann Pedanterie gefragt, um Typografie und Rechtschreibung richtig und konsistent zu bekommen. Tippfehler lenken sehr von der Güte einer Übersetzung ab!



Zum Feedbackformular

    • Übersicht
 • Verwendungs–
    zweck I

 • Verwendungs–
    zweck II

 • Qualifikationen
 • ÖNORM EN 15038
 • Prüfen lassen!
 • Sach-verständig!
 • Checkliste
    Übersetzungsbüros
 
   
Häufig gestellte Fragen  
 • Was ich mache
 • Fachgebiete
 • Zeit & Kapazität
 • Abläufe
 • Auftrags–
    Checkliste

 • Extras
 • Andere
    DienstleisterInnen
 
   
Technisches  
 • Software
 • Tour de Büro
 
   
Sprachliches  
 •  Keine Hexerei
 • Elemente des
    Sprache-Lernens

 • Ausgangs–
    & Endpunkte
 
   
Geschichte  
 • Vita B. Hemmens
 • Wie alles–
    begann(1)

 • Wie alles–
    begann(2)

 • Wie alles–
    begann(3)
 
   
Rahmenbedingungen  
 • Preis-Fragen
 • Haftung
 • PartnerInnen
 • Urheberrecht
 • Gewerberecht
 • "Freie
    Dienstverhältnisse"